Goldenes Jahr 2011 für Durlacher Karateschule Khatibi

Die erfolgreichen Kämpfer der Karateschule Khatibi (v. li. n. re.): Cheftrainer Hamid Khatibi, Albert Simion, Roberto Renna und Bernhard Bazant. (Es fehlt David Ludwig)
Mit einem positiven Rückblick neigt sich ein erfolgreiches Jahr 2011 für die Durlacher Karateschule Khatibi dem Ende. Das seit 2004 bestehende und von Weltmeister Hamid Khatibi geleitete Karate Dojo konnte sich in diesem Jahr sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene mit großartigen Erfolgen behaupten. So fanden im Juni in Simmern die Internationalen Deutschen Meisterschaften des weltgrößten Kampfsportverbandes WKA (World Kickboxing and Karate Assocation) statt, die von den Durlacher Karatekämpfern Bernhard Bazant, David Ludwig, Roberto Renna und Albert Simion mit dominiert wurden. Bernhard Bazant gewann dabei mit dreimal Gold und dreimal Silber in seiner Alters- und Gewichtsklasse die meisten Medaillien. Der amtierende, dreifache Kata-Weltmeister David Ludwig erkämpfte sich ebenfalls zwei erste Plätze in seinen beiden Paradedisziplinen. Mit einem sehr guten zweiten Platz von Roberto Renna sowie zwei ebenfalls beachtenswerte vierte Plätze von Albert Simion war zu erkennen, daß bereits weitere, erfolgshungrige Talente aus der Karateschule Khatibi in den Startlöchern stehen. Die Leistungen der Durlacher Akteure ließen dann auch die beiden Bundestrainer Steve Kainath (Kata) und Jürgen Hornung (Kumite) aufhorchen. So wurden neben Titelverteidiger David Ludwig schließlich Bernhard Bazant und der junge Albert Simion in den deutschen Kader berufen, um bei den 26. WKA-Weltmeisterschaften in Karlsruhe im August für Deutschland auf Titeljagd zu gehen. Alle drei Kämpfer rechtfertigten das Vertrauen beider Bundestrainer. David Ludwig gewann den Vizeweltmeistertitel in seinen beiden Kata-Disziplinen und das zehnjährige Jungtalent Albert Simion erkämpfte sich einen hervorragenden dritten Platz in Kumite (Freikampf). Sensationell übertroffen wurden diese Ergebnisse nur noch von Bernhard Bazant, der neben zweimal Bronze in Kata gleich bei seiner ersten WM den Weltmeistertitel in Kumite für sich und das deutsche Team erringen konnte.
“Der Punkt im Karate ist das Ergebnis - nicht das Ziel.“ Vor diesem Hintergrund steht der Wettkampf auch nicht primär im Focus der Karateschule Khatibi. Mit im Moment ca. 200 Kindern und Jugendlichen zwischen 4 und 14 Jahren möchte man in insgesamt vier Standorten (Durlach, Stutensee, Waldbronn, Königsbach-Stein) darin unterstützen, daß gerade noch sehr junge Menschen keinen negativen Alltagseinflüssen unterliegen und schwierige Situationen – z. B. mittels Gewaltprävention – meistern lernen. Neben anderen traditionellen Kampfsportarten gilt u.a. das Karate-Do (Weg der leeren Hand) nicht nurmehr im Ursprungsland Japan als ein Erziehungsmittel allerhöchsten Ranges. In der Reihenfolge 1. Charakterschule, 2. Gesundheit durch Sport (bis ins hohe Alter) und zuletzt 3. Selbstverteidigung wird dann auch ersichtlich, daß das traditionelle Shotokan-Karate nicht vordergründig wettkampfmäßig betrieben wird. So hat die Karateschule Khatibi neben den regelmäßigen Trainingseinheiten im August wieder eine Kinder- und Jugendfreizeit im lothringischen Baerenthal veranstaltet, wo man Karate auch von seiner ganz anderen Seite kennenlernen konnte. Die Qualität wird unter Europa- und Weltmeister Hamid Khatibi stets großgeschrieben. So fanden in 2011 neben Kindern und Jugendlichen auch wieder viele Erwachsene den Weg zur Karateschule Khatibi.
